Bengal

Körper:

Die Bengalkatze hat einen ziemlich langen, muskulösen, gut entwickelten Körper und einen schweren Knochenbau. Die Pfoten sind ziemlich groß und rund. Der Schwanz ist mittellang, kräftig und mit abgerundeter Spitze.


Kopf:
Der keilförmige Kopf ist, im Verhältnis zum Körper, klein und etwas länger als breit. Die recht kleinen Ohren sind leicht nach vorne geneigt, weit auseinander gesetzt und sollten keine Haarbüschel aufweisen. Die Nase ist lang und breit, mit einem leichten Stopp. Die Augen sind groß und mandelförmig bis rund. Ausgeprägte Schnurrhaarkissen sind überaus wünschenswert.


Fell:

Das dichte Fell ist kurz bis mittellang, zart, weich und seidig. Bei Jungtieren ist es etwas länger, als bei erwachsenen Tieren. Bengalen können 2 verschiedene Fellmuster aufweisen: getupft oder getigert. Das wichtigste Merkmal ist jedoch die schwarze Schwanzspitze, die bei allen Fellfarben- und Mustern vorkommt.


Farben:

Es gibt 3 Varietäten:

Sorrel:

Das Fell weist eine gelbliche bis dunkelorange-rote Grundfarbe, sowie eine schwarze-, braun-, schokoladen- oder zimtfarbene Zeichnung auf. Ein deutlicher Kontrast zwischen Zeichnung und Grundfarbe ist erwünscht. Die Augen sind hierbeigelb bis grün.

Seal-Lynx-Point:

Diese Farbvariante entstand durch Kreuzung mit Siamesen. Die Schnauze, die Ohren und die Pfoten sind immer dunkler, als der restliche Körper. Die Abzeichen dürfen nicht zu ausgeprägt sein. Wünschenswert ist ein geringer Kontrast zwischen den Abzeichen und der Körperfarbe. Die Augen sind hierbei blau !

Sepia-Seal-Mink-Tabby:

Diese Farbvariante entstand durch Kreuzung mit Siamesen und Burmesen. Die Sepia-Seal-Mink-Tabby ist eine relativ seltene Farbe. Die Grundfarbe ist elfenbeinfarben, creme oder helles gelbbraun. Die Zeichnung kann rostbraun bis dunkelbraun gefärbt sein. Die Seal-Lynx-Point und die Sepia-Seal-Mink-Tabby werden auch manchmal als „Schnee“-Bengalkatze bezeichnet. Die Augenfarbe variiert von Grün bis Blau-Grün.

Getupft:

Bei einem getupften Fell müssen sich die Flecken deutlich von der helleren Körperfarbe abheben. Das Fell einer getupften Bengal-Katze soll „Knopf“-Flecken, ein deutliches „M“ auf der Stirn, sowie Ringe am Schwanz aufweisen.

Getigert:

Das getigerte Fell gleicht sehr dem gestromten Muster einer OKH. Es sollte jedoch keine runden Flecken, sondern einen längliche Zeichnung haben. Die getigerte Bengalkatze trägt zudem an den Unterseiten kleine, rundeFlecken. Ein deutlicher Kontrast und eine klare Zeichnung sind wünschenswert.


Charakter:

Bengalkatzen sind neugierige, lebhafte Tiere, die sehr viel Platz beanspruchen. Sie mögen zwar Geselligkeit, sind aber dennoch keine regelrechten Schmusekatzen. Sie vertragen sich auch mit Artgenossen. Bengalen sind sehr eigenwillig, ausgezeichnete Jäger und nicht für ein ruhiges, faules Leben geeignet; also ein richtiger „Wildfang“. Aufgrund ihrer Lebhaftigkeit und ihrer Körperbeschaffenheit sollte man ihr einen großen, stabilen Kratzbaum zur Verfügung stellen.

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